Magnus Carlsen von Team Liquid gewinnt erneut den Esports World Cup
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Editor: Thomas L.
8/16/2026


Magnus Carlsen von Team Liquid gewinnt erneut den Esports World Cup
Titelverteidiger bleibt in Paris ungeschlagen und sichert sich 250.000 US-Dollar – Denis Lazavik unterliegt im Finale
Magnus Carlsen hat seine Ausnahmestellung im schnellen Schach erneut unter Beweis gestellt. Der Norweger gewann am 15. August 2026 in Paris zum zweiten Mal in Folge den Schachwettbewerb des Esports World Cup. Im Finale setzte sich Carlsen gegen den erst 20-jährigen Denis Lazavik durch und verteidigte damit seinen im Vorjahr gewonnenen Titel.
Für den Erfolg erhält Carlsen ein Preisgeld von 250.000 US-Dollar. Noch beeindruckender als die Höhe des Siegerschecks ist jedoch seine Turnierbilanz: Der Norweger blieb während des gesamten Wettbewerbs ungeschlagen. Die offizielle EWC-Seite führt Carlsen als Champion und weist ihn mit einem Finalsieg über Lazavik aus.
Der EWC-Schachwettbewerb fand vom 11. bis 15. August in Paris statt. Das Teilnehmerfeld war gegenüber der Premiere 2025 erweitert worden. Insgesamt 22 Spieler kämpften um einen Anteil des Preisfonds von rund 1,5 Millionen Dollar. Carlsen war als Titelverteidiger direkt für die Gruppenphase qualifiziert.
Der Weg des Titelverteidigers
Carlsen ging als großer Favorit in das Turnier. Bereits im vergangenen Jahr hatte er die Premiere des Schachwettbewerbs beim EWC gewonnen und dabei Alireza Firouzja im Finale mit 3:1 und 3:1 in zwei Sets bezwungen. Für den Norweger war die Mission 2026 deshalb klar: Der Titel sollte verteidigt werden.
Das Turnierformat unterschied sich dabei deutlich von einem klassischen K.-o.-Turnier. Nach der erweiterten Qualifikation wurde das Feld zunächst in eine Gruppenphase geführt, bevor die besten Spieler in die Playoffs einzogen. Dort ging es im direkten Duell um den Einzug in die entscheidenden Runden.
Carlsen erwies sich dabei einmal mehr als besonders schwer zu schlagen. Während andere Topspieler bereits im Verlauf des Turniers Federn lassen mussten, hielt sich der Norweger schadlos und arbeitete sich Schritt für Schritt in Richtung Finale vor.
Carlsen gegen Firouzja: Der nächste Prüfstein
Eine der wichtigsten Stationen auf dem Weg zum Titel war das Duell gegen Alireza Firouzja. Der Franzose war bereits beim ersten EWC-Finale Carlsens Gegner gewesen und gehört seit Jahren zu den stärksten Spielern im schnellen Schach.
Auch diesmal entwickelte sich das Duell zu einer hochklassigen Begegnung. Carlsen behielt jedoch die Kontrolle und löste das Ticket für das Finale. Damit stand fest, dass der Titelverteidiger erneut um die EWC-Trophäe spielen würde.
Auf der anderen Seite des Turnierbaums arbeitete sich Denis Lazavik bis ins Endspiel vor. Der junge Großmeister hatte bereits vor dem EWC mit starken Leistungen im Speed Chess Championship auf sich aufmerksam gemacht. Im Kampf um den dritten Platz der SCC 2025 hatte Lazavik überraschend Hikaru Nakamura geschlagen und sich damit für den EWC qualifiziert.
Das Finale: Carlsen gegen Lazavik
Im Finale traf damit die Erfahrung des 35-jährigen Titelverteidigers auf die enorme Dynamik des jungen Denis Lazavik. Der Weißrusse hatte bereits im Vorfeld bewiesen, dass er auch gegen die etabliertesten Namen des Speed Chess bestehen kann.
Carlsen ließ jedoch auch im wichtigsten Match des Turniers keine Zweifel an seiner Klasse aufkommen. Er kontrollierte die entscheidenden Momente und setzte sich gegen Lazavik durch. Besonders bemerkenswert war dabei die Art und Weise, wie der Norweger auch unter maximalem Druck seine Ruhe bewahrte.
Damit blieb Carlsen nicht nur im Finale, sondern im gesamten Turnier ohne Niederlage.
Die offizielle EWC-Seite bestätigt den Erfolg des Titelverteidigers und führt Carlsen als Champion 2026. In der offiziellen Darstellung wird außerdem der Finalsieg gegen Lazavik hervorgehoben.
250.000 Dollar für den Titelverteidiger
Mit dem zweiten EWC-Triumph erhält Carlsen erneut das höchste Preisgeld des Schachwettbewerbs. 250.000 US-Dollar gehen an den Norweger. Bereits bei der Premiere 2025 hatte er denselben Betrag als Siegerprämie erhalten.
Der gesamte Schachwettbewerb war mit einem Preisfonds von rund 1,5 Millionen US-Dollar ausgestattet. Damit gehört das Turnier zu den finanziell bedeutendsten Veranstaltungen im internationalen Schnell- und Blitzschach.
Für Carlsen ist der Erfolg auch aus Sicht seines E-Sport-Teams von Bedeutung. Der Norweger tritt für Team Liquid an und konnte bereits 2025 mit seinem Sieg wichtige Punkte für die EWC-Clubwertung sammeln.
Ein Turnierbaum mit großen Namen
Der Blick auf den Turnierverlauf zeigt gleichzeitig die außergewöhnliche Qualität des Teilnehmerfeldes. Neben Carlsen und Lazavik waren unter anderem Alireza Firouzja, Hikaru Nakamura, Jan-Krzysztof Duda, Nihal Sarin, Ian Nepomniachtchi, Hans Niemann, Nodirbek Abdusattorov und Fabiano Caruana dabei. Auch Spieler wie Maxime Vachier-Lagrave und weitere internationale Spitzengroßmeister gehörten zum Feld.
Gerade deshalb ist Carlsens makellose Bilanz besonders bemerkenswert. Der Norweger musste sich gegen Spieler behaupten, die selbst zu den besten Schnell- und Blitzspielern der Welt gehören.
Carlsen bleibt die zentrale Figur des EWC-Schachs
Mit seinem zweiten Titel in Folge hat Magnus Carlsen die Geschichte des Schachwettbewerbs beim Esports World Cup maßgeblich geprägt. 2025 war er der erste Schachspieler überhaupt, der den EWC-Titel gewann. Ein Jahr später kehrte er als Titelverteidiger zurück und wiederholte seinen Erfolg.
Dabei blieb der Norweger diesmal sogar ungeschlagen. Der Titel, die 250.000 US-Dollar Preisgeld und die makellose Turnierbilanz machen seinen zweiten Triumph zu einem weiteren eindrucksvollen Kapitel seiner Karriere.
Für Denis Lazavik bleibt trotz der Finalniederlage ein außergewöhnliches Turnier. Der junge Großmeister hat sich endgültig als einer der gefährlichsten Spieler im modernen Speed Chess etabliert. Sein Finaleinzug in Paris dürfte dabei nicht das letzte große EWC-Kapitel des Weißrussen gewesen sein.
Für Carlsen dagegen geht die Erfolgsgeschichte weiter. Der Norweger hat aus dem EWC binnen zwei Jahren eine weitere Bühne für seine außergewöhnliche Dominanz gemacht. Zwei Austragungen, zwei Titel – und 2026 ohne eine einzige Niederlage.
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