Deutscher Schachbund und Chess Media Group schließen langfristige Vermarktungspartnerschaft

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Editor: Toni G.

8/6/2026

Deutscher Schachbund und Chess Media Group schließen langfristige Vermarktungspartnerschaft

Der Deutsche Schachbund (DSB) hat einen wichtigen Schritt für die zukünftige Entwicklung des organisierten Schachs in Deutschland bekannt gegeben. Gemeinsam mit der Chess Media Group wurde eine langfristige Vermarktungspartnerschaft vereinbart, die den Verband sowohl wirtschaftlich als auch medial stärken soll. Ziel der Zusammenarbeit ist es, neue Einnahmequellen zu erschließen, Sponsoren für den Schachsport zu gewinnen und die öffentliche Wahrnehmung des Verbandes nachhaltig zu verbessern.

Mit der Vereinbarung setzt der Deutsche Schachbund auf einen Partner, der sich auf die Vermarktung von Schachveranstaltungen und Schachmarken spezialisiert hat. Die Chess Media Group soll künftig die Vermarktungsrechte des Verbandes betreuen und Unternehmen als Sponsoren und Kooperationspartner gewinnen. Gleichzeitig soll die Zusammenarbeit dazu beitragen, die Reichweite des deutschen Schachs auszubauen und den Sport einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Für den Deutschen Schachbund kommt die Partnerschaft zu einem wichtigen Zeitpunkt. Das Interesse am Schach hat sich in den vergangenen Jahren deutlich erhöht. Internationale Erfolge, die wachsende Popularität von Online-Schach sowie ein steigendes Interesse an Schulschach haben dem königlichen Spiel neuen Auftrieb verliehen. Dennoch steht der Verband – wie viele andere Sportorganisationen auch – vor der Herausforderung, diese Entwicklung langfristig in stabile Strukturen und zusätzliche finanzielle Mittel umzuwandeln.

Genau hier setzt die Kooperation an. Sponsoring und professionelle Vermarktung spielen im modernen Sport eine immer größere Rolle. Während große Sportarten seit Jahren von umfangreichen Partnerschaften mit Unternehmen profitieren, verfügt Schach in diesem Bereich noch über erhebliches Entwicklungspotenzial. Mit der Chess Media Group möchte der Deutsche Schachbund dieses Potenzial künftig gezielter ausschöpfen.

Die Partnerschaft umfasst dabei nicht nur klassische Sponsoringmaßnahmen. Auch die Vermarktung von Veranstaltungen, digitalen Formaten und Medienrechten soll weiterentwickelt werden. Ziel ist es, den Schachsport attraktiver für Unternehmen zu machen und gleichzeitig den Vereinen sowie den verschiedenen Nationalmannschaften des DSB langfristig bessere Rahmenbedingungen zu ermöglichen.

DSB-Präsidentin Ingrid Lauterbach bezeichnete die Zusammenarbeit als wichtigen Meilenstein für den Verband. Professionelle Vermarktungsstrukturen seien eine entscheidende Voraussetzung, um die positive Entwicklung des Schachs in Deutschland weiter voranzutreiben. Mit einem erfahrenen Partner an der Seite wolle man die wirtschaftliche Basis stärken und gleichzeitig neue Möglichkeiten für die Förderung des Breiten- und Leistungsschachs schaffen.

Auch die Chess Media Group sieht in der Kooperation großes Potenzial. Das Unternehmen verweist auf die wachsende Popularität des Schachs und die Chance, Unternehmen mit einer modernen, intellektuellen und international ausgerichteten Sportart in Verbindung zu bringen. Gerade die Verbindung von Spitzensport, Nachwuchsförderung und Bildung mache Schach für viele Marken zu einem attraktiven Umfeld.

Die wirtschaftliche Bedeutung solcher Partnerschaften nimmt auch im Schach kontinuierlich zu. Internationale Spitzenveranstaltungen wie die Grand Chess Tour oder die Weltmeisterschaften werden längst von namhaften Unternehmen unterstützt. Nationale Verbände stehen jedoch häufig vor der Herausforderung, ähnliche Strukturen aufzubauen. Die neue Kooperation könnte deshalb ein wichtiger Schritt sein, um den Deutschen Schachbund langfristig unabhängiger von öffentlichen Fördergeldern und klassischen Mitgliedsbeiträgen zu machen.

Von zusätzlichen Einnahmen könnten letztlich viele Bereiche profitieren. Neben der Unterstützung der Nationalmannschaften könnten verstärkt Nachwuchsprojekte, Schulschachinitiativen und die Organisation nationaler Meisterschaften gefördert werden. Auch die Digitalisierung des Verbandes und die mediale Begleitung seiner Veranstaltungen dürften durch die Zusammenarbeit weiter vorangetrieben werden.

Die Vereinbarung unterstreicht zugleich einen allgemeinen Trend im internationalen Schach. Der Sport entwickelt sich zunehmend professioneller und rückt stärker in den Fokus von Wirtschaft und Medien. Moderne Übertragungstechniken, Livestreams, Social-Media-Inhalte und digitale Vermarktungskonzepte haben dazu beigetragen, dass Schach heute ein deutlich größeres Publikum erreicht als noch vor wenigen Jahren. Um diese Entwicklung auch auf nationaler Ebene zu nutzen, sind professionelle Partner zunehmend unverzichtbar.

Ob die Kooperation die erhofften wirtschaftlichen Erfolge bringt, wird sich erst in den kommenden Jahren zeigen. Die Erwartungen sind jedoch groß. Gelingt es, neue Sponsoren zu gewinnen und die Sichtbarkeit des Deutschen Schachbundes weiter zu erhöhen, könnte die Partnerschaft zu einem wichtigen Baustein für die zukünftige Entwicklung des Schachs in Deutschland werden.

Fest steht schon jetzt: Der Deutsche Schachbund setzt mit der langfristigen Zusammenarbeit ein klares Zeichen. Der Verband möchte die aktuelle Dynamik des Schachs nutzen, seine Strukturen modernisieren und den Sport wirtschaftlich breiter aufstellen. Die Partnerschaft mit der Chess Media Group soll dafür die Grundlage schaffen – mit dem Ziel, den Schachsport in Deutschland nachhaltig zu stärken und fit für die Zukunft zu machen.

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